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Unrecht

Unrecht zu erfahren beschreibt die Erfahrung, ohne eigenen Makel Benachteiligung, falschen Anschuldigungen oder einer ungerechten Behandlung ausgesetzt zu sein.Standhaftigkeit und Ertragen im Glauben

Der erste Petrusbrief (1. Petr 2,19) hebt hervor, dass es in den Augen Gottes einen besonderen Wert besitzt, wenn Menschen eine ungerechte Härte aus tiefer Überzeugung und Gewissenstreue geduldig auf sich nehmen.

Christus als Maßstab

Jesus Christus dient hierbei als zentrales Vorbild: Obwohl er gänzlich unschuldig beschuldigt und verurteilt wurde, verzichtete er darauf, seine Peiniger zu verwünschen, und trat stattdessen am Kreuz für sie ein. Die Heilige Schrift sichert zu, dass Gott das Leid von Unterdrückten wahrnimmt und letztlich für Ausgleich sorgt. Aus diesem Grund soll Vergeltung nicht in eigener Regie gesucht, sondern in Gottes Hände gelegt werden (vgl. Psalm 54).

Verzicht auf Vergeltung und Eigenmacht

Auch der Apostel Paulus greift diesen Gedanken auf (1. Kor 6,7): Er rät den Gläubigen dazu, im Zweifelsfall lieber ein eigenes Unrecht hinzunehmen oder zurückzustecken, als die Gemeinschaft durch verhärtete juristische Auseinandersetzungen zu belasten.

In dieser Kategorie unterstützen wir uns gegenseitig mit Tipps und Hilfsangeboten.
Man steht nicht alleine dieser Hölle der seelischen Folter gegenüber.

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